HELL < > DUNKEL Daniel Klawitter - Kathrin Harder

Skulpturen - Arbeiten auf Papier

11.04.2014
20.05.2014

Wir laden Sie zur Eröffnung der Ausstellung am Freitag, dem 11.4.2014, 19-21 Uhr herzli h ein.

Kathrin Harder’s Zeichnungen bewegen sich in einem minimalistischen Terrain: schwarze, und weiße Ölkreiden, die Grauwerte dazwischen, ganz selten einmal Farbe.

Die freien Schwünge der Linien lassen in einer autonom eigenständigen Setzung eine fein vibrierende Sinnlichkeit entstehen: den „Weg des intuitiv - kontrollierten Entdeckens vom Wesenhaften in der Natur, im Kosmischen und am Wechselspiel von Linie und Fläche“ entdecken. (Dr. Armin Hauer, MJK Frankfurt Oder, 2009).
In ihren neuen Arbeiten auf Papier beschäftigt sich Kathrin Harder mehr als zuvor mit einer Fragmentierung des (Bild-)Raumes. Die Bewegung im Raum zu erfassen, diesen Raum selbst in Bewegung zu bringen, ihn zugleich zu komprimieren und in der gestischen Form der Strichführung fast zu sprengen – diese Themen stehen im Fokus. Getragen von einer gestischen Linienführung, die sich in Energie umzusetzen scheint und sich zu einem Bildgefüge verdichtet.
Es sind Zeichnungen von Volumen im Raum, die kein Erinnerungsbild hinterlassen wollen: die neuen Arbeiten sind abstrakter, zugleich auch konzeptioneller geworden.

Daniel Klawitter verfolgt in seinen neuen Skulpturen konzeptuelle Strategien, die sich im Spannungsverhältnis zwischen Rationalität und emotionalen Entscheidungen bewegen. Die Vegetabilen Strukturen und stilisierten Pflanzenelemente in ihrer amorphen, ein wenig surreal anmutenden Form sind scheinbar entlang von Naturvorlagen entstanden: bei genauerem Hinsehen erinnern sie an fremde Wesen, an Studienobjekte, an Archetypen, die einer eigenwilligen Flora entsprungen sein mögen. Aus Stahl, Pappe, Papier und Holz gebaut, werden sie nahezu unauffällig ins Schweben gebracht. und in Objektkästen an der Wand befestigt, erhalten die Skulpturen zusätzliche Distanz : sie vermitteln den Eindruck von neuentdecktem, bisher unbekannten Pflanzenmaterial.

Erst auf den zweiten Blick fällt auf, daß es sich um Neuschöpfungen handelt, die - zart weiß, grau undbräunlich gefärbt - eine eigentümlich-geheimnisvolle Aura des Zeitlosen annehmen.